Direkteinstieg Kita Praxisintegrierte Ausbildung zur staatlich anerkannten sozialpädagogischen Assistent:in

Sozialpädagogische Assistenten/innen werden dringend gebraucht! Die Katholische Fachschule St. Martin bietet ab dem Schuljahr 2023/24 den neuen verkürzten Ausbildungsgang zum/zur staatlich anerkannten sozialpädagogischen Assistenten/in in der praxisintegrierten Form an. 

In zwei anstatt in drei Jahren können Personen mit mindestens Hauptschulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung, die das Berufsfeld wechseln wollen oder bereits als Zusatzkräfte in Kindertageseinrichtungen tätig sind, die Ausbildung absolvieren.  Die Qualifizierung befähigt dazu, in Kindertageseinrichtungen und in der Ganztagsbetreuung an Grundschulen bei der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mitzuwirken und die sozialpädagogischen Fachkräfte in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Sie haben mindestens einen Hauptschulabschluss, jedoch keine abgeschlossene Berufsausbildung? Dann könnte die reguläre 3-jährige Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten sozialpädagogischen Assistenten/in das richtige für Sie ein. Bei Interesse wenden Sie sich an unser Sekretariat. Wir besprechen mit Ihnen die Möglichkeiten und das weitere Vorgehen.

Sie möchten

  • für Kinder da sein, sie in ihrer individuellen Entwicklung wahrnehmen, begleiten und unterstützen,
  • tragfähige Beziehungen zu Kindern aufbauen,
  • den Alltag der Kinder kreativ und bedürfnisorientiert gestalten,
  • Haltungen und Wertvorstellungen spürbar machen und
  • in vielfältiger Weise Verantwortung übernehmen?

Dann könnte der Beruf als sozialpädagogischer/e Assistenten/in das richtige für Sie sein.

Als sozialpädagogischer/en Assistenten/in können Sie

  • mit Kindern von 0 bis 6 Jahren sowie Schulkindern arbeiten
  • bei der kind- und gruppenbezogenen Planung von pädagogischen Angeboten mitwirken
  • Entwicklungs- und Bildungsprozesse begleiten
  • mit Eltern und Bezugspersonen zusammenarbeiten

Das geschieht 

  • in der Kleinkindbetreuung, im Kindergarten, in der Kindertagesstätte
  • in der schulischen Ganztagsbetreuung 

  • min. Abschlusszeugnis der Hauptschule oder des Berufseinstiegsjahres
    (wobei im Fach Deutsch mindestens die Note "befriedigend" und im Durchschnitt aller Fächer mindestens 3,0 erreicht sein muss) oder der Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes
    sowie 
  • Nachweis über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung (Ausbildungsdauer: mind. zwei Jahre)
    und 
  • Nachweis eines Arbeitsvertrages zwischen einem von der Schule als geeignet angesehenen Trägers einer Tageseinrichtung für Kinder 
  • Bei ausländischen Bildungsnachweisen sind ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachzuweisen.

Falls Sie Ihren Bildungsabschluss nicht in Deutschland gemacht haben:

  • Beglaubigte Übersetzung des Zeugnisses und Nachweis darüber, dass dieses den Zugangsvoraussetzungen entspricht

Dauer: 2 Jahre, praxisintegriert

Beginn: September (mit dem Schuljahr)

Ferien: Sie erhalten einen jährlichen Urlaubsanspruch nach den geltenden gesetzlichen oder ggf. tarifvertraglichen Regelungen, von denen die Träger zugunsten der Auszubildenden abweichen können. Der Jahresurlaub ist in der unterrichtsfreien Zeit zu nehmen und zu gewähren.

Ziel: Abschluss zum/zur staatlich anerkannten sozialpädagogischen Assistent/in

Mögliche Perspektive: Möglichkeit der Vorbereitung auf eine Schulfremdenprüfung zur staatliche anerkannten/er Erzieherin/er für Personen mit mittlerem Bildungsabschluss, Fachhochschulreife oder Abitur. (Zusatzunterricht + Schulfremdenprüfung + halbjähriges Berufspraktikum) 

Der modular aufgebaute Unterricht in der Schule wechselt sich mit Praxistagen in pädagogischen Einrichtungen ab:

1. Ausbildungsjahr: 3 Unterrichtstage (19 Wochenstunden) + 2 Tage Praxis
Nach dem ersten Jahr wird eine Teilqualifikation „Schulkindbetreuer/in“ erworben.

2. Ausbildungsjahr: 2 Unterrichtstage (13 Wochenstunden) + 3 Tage Praxis
Am Ende der Ausbildung legen Sie die schulische Abschlussprüfung zum/zur staatlich anerkannten sozialpädagogischen Assistent/in ab.

An welchen Wochentagen Unterricht oder Praxis ist, hängt vom Schuljahr ab.

Ein dem mittleren Bildungsabschluss gleichwertiger Bildungsstand kann im Rahmen dieser Qualifizierung nicht erworben werden. 

Wie Sie lernen:

  • Der Unterricht ist anschaulich und abwechslungsreich.
  • Sie arbeiten in der Schule an Aufgaben, die aus der Praxis kommen.
  • Sie arbeiten häufig in Kleingruppen und entwickeln Ihre eigene Lösung.
  • Sie nutzen das Wissen und die Fertigkeiten, die Ihnen erfahrene Lehrkräfte nahebringen.

Sie erwerben Kompetenzen in diesen Bereichen:

  • Kinder in ihrer Lebenswelt wahrnehmen und pädagogische Beziehungen zu ihnen entwickeln 
  • Entwicklungs- und Bildungsprozesse begleiten 
  • Gruppen pädagogisch begleiten 
  • Mit Eltern und Bezugspersonen zusammenarbeiten 
  • Übergänge mitgestalten
  • Betreuungsmaßnahmen und Versorgungshandlungen ausführen

Sie lernen, wie Sie

  • Aktivitäten mit Kindern planen, durchführen und reflektieren und
  • wie Sie den Entwicklungsstand von Kindern richtig beobachten und einschätzen können.

Grundlage für die Ausbildung ist 

Sie entscheiden sich für einen Beruf, in dem Sie in den nächsten Jahren sicher eine Arbeitsstelle finden:

  • Es gibt immer mehr Plätze in Tageseinrichtungen für Kinder, egal ob Krippe, Kindergarten oder schulische Ganztagsbetreuung.
  • Viele pädagogischen Fachkräfte gehen in den nächsten Jahren in Rente.
  • Heute schon gibt es in vielen Städten und Regionen mehr offene Stellen als ausgebildete pädagogische Fachkräfte.
  • Personen mit mittlerem Bildungsabschluss, Fachhochschulreife oder Abitur können im zweiten Jahr an einem weiteren Schultag an einem Zusatzunterricht teilnehmen, sofern ein beruflicher Abschluss als Erzieher/in angestrebt wird. Nach erfolgreicher Teilnahme an einer Schulfremdenprüfung schließt sich für diese Personen ein halbjähriges Berufspraktikum an.

Das Schulgeld ist pro Schuljahr fällig:

  • Einmalig eine Aufnahmegebühr von 50.– Euro,
  • 100, – Euro jeweils im 1. + 2. Ausbildungsjahr der Praxisintegrierten Ausbildung

Für Ihren Lebensunterhalt erhalten Sie während der zwei Jahre der praxisintegrierten Ausbildung ein Gehalt, dass in Ihrem Arbeitsvertrag mit dem Praxisträger geregelt wird. Die Höhe Ihres Gehalts ist abhängig von der Einrichtung, in der Sie arbeiten. In Anlehnung an das Eckpunktepapier wird eine Eingruppierung idealerweise nach § 56, Anlage C, TVöD-BT-V (VKA) in der Entgeltgruppe S 2, Stufe 2 empfohlen. Dies sind derzeit 2.620,44 Euro pro Monat (Stand: 08.07.2022) bei einem Beschäftigungsumfang von 100%.  Bei einer Teilzeitbeschäftigung reduziert sich diese entsprechend dem Beschäftigungsumfang.

Ab dem Schuljahr 2023/24 bietet die Katholische Fachschulen St. Martin in Neckarsulm den Direkteinstieg in die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten sozialpädagogischen Assistent/in in der praxisintegrierten Form an. 

Katholische Fachschule St. Martin Neckarsulm
Katholische Fachschule für Sozialpädagogik
Katholische Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz
Maria Köhlern (Sekretariat)
Friedrichstraße 25
74172 Neckarsulm
Tel.: 07132/999 57 - 0
(Mo. – Do. 8:00 – 15:30 Uhr, Fr. 8:00 – 13:00 Uhr)
E-Mail: fs-neckarsulm(at)schulenfuersozialeberufe(dot)de

Ihre Fragen, unsere Antworten

An welchen Wochentagen und in welchen Wochen Unterricht oder Praxis stattfindet, hängt von der Ausbildungsform, vom Schuljahr und von der Fachschule ab.

Im Prinzip ja! Die verkürzt Ausbildung „Direkteinstieg Kita“ wird bisher noch an sehr wenigen Fachschulen angeboten, deshalb ist die Auswahl begrenzt. Wir arbeiten mit allen Trägern und Einrichtungen zusammen, die unsere Verteilung von Schultagen und Praxistagen sowie unseren Ausbildungsplan akzeptieren; manche Träger und Einrichtungen arbeiten mit mehreren Schulen zusammen. Deshalb müssen Sie sich mit der Einrichtung/dem Träger abstimmen, mit dem Sie einen Arbeitsvertrag geschlossen haben.

Das ist kein Problem. Wenn die Einrichtung und der Träger bereit sind, unsere Verteilung von Schultagen und Praxistagen sowie unseren Ausbildungsplan zu akzeptieren, kann ein Kooperationsvertrag geschlossen werden. Jedes Schuljahr wird die Liste der Träger, mit denen wir für die Praxisintegrierte Ausbildung zusammenarbeiten, länger.

Ja, Sie sind in jedem Fall willkommen. Wir freuen uns über eine Vielfalt von Überzeugungen. Offenheit allen Einstellungen gegenüber gehört zu unserem katholischen Profil – solange Sie selbst Toleranz mitbringen.

Melden Sie sich bitte bei uns. Wir helfen Ihnen! Wir haben gute Kontakte zu Trägern und Einrichtungen.

Ja, im Fach Deutsch benötigen Sie mindestens die Note "befriedigend" und im Durchschnitt aller Fächer muss mindestens 3,0 erreicht worden sein.

Das müssen Sie nicht! Wir betreuen in evangelischen Einrichtungen genauso wie in katholischen, ebenso in städtischen Einrichtungen, bei Trägern der freien Wohlfahrtspflege (AWO, Paritätischer Wohlfahrtsverband), privat-gewerblichen Trägern oder Elterninitiativen.

Aufnahmegespräche finden laufend statt. Es ist günstig, sich möglichst früh zu bewerben. Eine Bewerbung ist auch noch in den Sommerferien vor Ausbildungsbeginn möglich. Sobald die Klasse vollständig ist, erstellen wir eine Warteliste. So gibt es evtl. noch kurzfristig freiwerdende Plätze, wenn sich jemand anders entscheidet.