Gästebuch zur Verabschiedung der langjährigen Geschäftsführerin Frau Dr. Reschl-Rühling

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Instituts,

,, ... weiter auf neuen Wegen! - Mein Motto nach dem Abschied aus dem Institut für soziale Berufe Stuttgart gGmbH." So lautete der erste Satz meiner Einladung mit persönlichen Fotos von der Insel Madeira, die mich seit 30 Jahren begeistert. Viele neue Wege habe ich auf der Insel erwandert und wollte dies auch weiterhin nach meinem Ausscheiden aus dem Berufsleben tun.
Die derzeitige Situation der Coronathematik lässt mir keine andere Wahl, als meine Abschiedsfeier im Hildegard Burjan Haus abzusagen.
Wir wären eine schöne, große und bunte Feiergemeinschaft gewesen mit Gästen aus ganz Baden-Württemberg, aus Berlin, Görlitz, München und aus Wien. Es wäre für mich eine große
Ehre gewesen, mit Ihnen allen meine Verabschiedung nach 17 Jahren als Geschäftsführerin des Institutes Stuttgart zu feiern.
Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen sehr herzlich bedanken für Ihre geplanten und vorbereiteten Beiträge zur Gestaltung meiner Feier. Sie haben mir bereits mit dem vorbereiteten Programm eine große Freude bereitet.
Wir hätten miteinander einen abwechslungsreichen Nachmittag erlebt. Wir wären als Menschen zusammengekommen, die wir uns so nicht mehr sehen werden. Das bedauere ich sehr!
Nach insgesamt 32 Jahren sehr engagierter Leitungstätigkeit im sozialen Bereich muss ich mich leider auf diese distanzierte Art und Weise von Ihnen und aus meinem Berufsleben
verabschieden.
Leben Sie alle wohl und passen Sie gut auf sich auf!

Herzliche Grüße Ihre

Dr. Gerda Reschl-Rühling

Einträge:

  • Frau Ordinariatsrätin Dr. Irme Stetter-Karp, Bischöfliches Ordinariat, Leiterin der Hauptabteilung VI, Caritas 07.05.2020 um 09:23

    Mit diesem Wort entspreche ich gern dem Wunsch von Frau Dr. Reschl-Rühling, anstelle einer Videobotschaft, die ursprünglich für die Festveranstaltung am 15. Mai geplant war, ein schriftliches Wort für die homepage des Instituts zur Verfügung zu stellen.

    Persönlich kann ich mich an die ersten Monate der Amtsführung von Frau Dr. Reschl-Rühling 2003 gut erinnern, auch wenn dies 17 Jahre zurückliegt. Die heute in der Trägerschaft des Institutes befindlichen Fachschulen waren zuvor langjährig in der Trägerschaft des Caritasverbandes der Diözese. Zu dieser Zeit war ich als Diözesancaritasdirektorin an der Gründung des neuen Instituts unmittelbar beteiligt. Vorausgegangen waren intensive Beratungen und Bemühungen, die korporativen Mitglieder des Verbandes unter einer neuen Perspektive der aktiven Mitverantwortung für Fragen der strategischen Personalpolitik bzw. Fachkräftemangel zu gewinnen. 10 Gesellschafter aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit konnten erfreulicherweise als Gründungsmitglieder gewonnen werden. Selbst Mitarbeitende für Kirche und Caritas auszubilden, war eine große Motivation bei der Gründung des Instituts und ist es bis heute geblieben.

    Wie markant die Veränderungen seit 2003 sind, lässt sich schon allein an einer Kennzahl erkennen. Während 2003 600 Auszubildende in den Fachschulen des Instituts waren, sind es heute über 1400 Schüler*innen, eine Steigerung um mehr als 100 Prozent. Aussagekraft für die erfolgreiche Arbeit von Frau Dr. Reschl-Rühling hat neben der enormen Ausweitung der Ausbildungskapazität auch die wirtschaftliche Konsolidierung der Schulbetriebe und die beiden schönen und gut ausgestatteten Schulneubauten im Hildegard Burjan Haus in Stuttgart und auf dem neuen Schulcampus in Rottweil, die im März in Betrieb genommenen Edith Stein Schulen. Letztere wird voraussichtlich Ende September Bischof Dr. Fürst einweihen. Um optimale Lernbedingungen zu ermöglichen, wurden in dem imposanten Schulhaus die neuesten technischen Möglichkeiten realisiert, wie beispielsweise interaktive whiteboards in den Klassenzimmern. Als Verantwortliche für ein abgestimmtes Caritasprofil in der Diözese freut mich besonders, dass Frau Dr. Reschl-Rühling in beiden Gebäuden großen Wert auf einen Raum der Stille gelegt hat. Schüler*innen aller Religionen können mit und ohne Lehrkraft diese besonderen Räume zum Gebet oder für spirituelle Angebote nutzen. In diesem Kontext steht auch die Entscheidung der Geschäftsführerin, von Anfang an Mitglied in Tabor zu werden, dem spirituellen Zentrum im Kloster Reute. Damit wurde es möglich, dass alle Auszubildende einige Tage im Kloster erleben können und in Begleitung von Lehrkräften und Schwestern ein gemeinsam gewähltes Thema bearbeiten. Diese wertvollen Erfahrungen können Auszubildende später in ihre Praxis einbringen. Frau Dr. Reschl-Rühling hat sich von Anfang an dafür eingesetzt, die beruflichen Schulen am Marchtaler Plan zu orientieren und dieses katholische Bildungskonzept an den Fachschulen anzuwenden.

    Was heute ist, wird morgen gestern sein. Deshalb ist es bedeutsam, dass mit einem gut bestellten Institut mit einer Vielfalt von Fachschulen die Voraussetzung geschaffen ist, um die Herausforderungen von heute zu meistern. So muss sich die Altenpflegeausbildung komplett neu aufstellen. Das Pflegeberufegesetz verlangt eine fachlich und wirtschaftlich erfolgreiche Zusammenführung der Ausbildungen in Alten-, der Kinder- und der Krankenpflege. Das wird auch eine Bewährungsprobe für den Marchtaler Plan werden. Vielfalt zu managen ist heute eine gesellschaftspolitisch bedeutsame Schlüsselkompetenz. Schulen, in denen mehr als 40 Nationen zusammenfinden, sind relevante Orte für das gesellschaftliche Zusammenleben. Mit kritischem Selbstbewusstsein und Bereitschaft zum Diskurs werden neue Wege gestaltet werden können. Als Katholikinnen und Katholiken haben wir substanzielle Werte einzubringen, gleichzeitig wird gefordert sein, dass wir uns anfragen lassen.

    In der guten Ausbildung von Fachkräften leistet das Institut einen sehr wichtigen Beitrag für die Gesellschaft insgesamt und im Besonderen für die eigenen Gesellschafter, deren Fachkräftebedarf und die diakonische Verantwortung der katholischen Kirche. Für die erfolgreiche Aufstellung des Instituts, das außerordentliche Engagement in den vergangenen 17 Jahren und die jederzeit verlässliche Zusammenarbeit danke ich Frau Dr. Reschl-Rühling an dieser Stelle stellvertretend für die gesamte Diözesanleitung und wünsche ihr für den Ruhestand Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen.

    Ordinariatsrätin Dr. Irme Stetter-Karp

    Leiterin der Hauptabteilung Caritas im Bischöflichen Ordinariat

  • Herr Norbert Rapp, Vorstand a.D. 06.05.2020 um 18:47

    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,

    sehr geehrte Damen und Herren,

    wenn wir heute zusammengekommen sind, um Fr. Dr. Reschl-Rühling nach 17 Jahren als Geschäftsführerin zu verabschieden, macht der Blick zurück auf die Anfänge dieser Aufgabe und in diesem Zusammenhang auch auf die Anfänge des Instituts durchaus Sinn.

    Wir müssen uns nochmals kurz die Ausgangssituation vor Augen führen. Sechs Fachschulen zwischen Neckarsulm und Spaichingen befanden sich in der Trägerschaft des Diözesancaritasverbandes. Im Laufe der 90er Jahre gab es verschiedene Entwicklungen, die letztlich in die Gründung des Instituts mündeten:

    - Der Personalbedarf und die Anforderungen an Arbeitskräfte im sozialen Bereich nahmen ständig zu und damit auch die Anforderungen an die Ausbildungsstellen.

    - Im Diözesancaritasverband wurde erkannt, dass es zunehmend schwieriger wird, die Trägerschaft der Fachschulen neben den vielen Spitzenverbandsaufgaben zufriedenstellend zu gewährleisten

    - Damit zusammen hing auf der anderen Seite die Forderung der Fachschulen, eine umfangreichere Hilfestellung durch den Träger zu erhalten.

    - Schließlich wurde auch die Forderung der Sozialunternehmen immer stärker, an der Ausbildungssituation ihrer künftigen Fachkräfte beteiligt zu werden.

    - Und letztlich waren einige Fachschulen in Räumlichkeiten untergebracht, die in sehr schlechtem Zustand waren und deren Nutzungsmöglichkeit zu Ende ging.

    - Es war ein zähes Ringen, ob und wie die neue GmbH aussehen sollte und wie ein gutes finanzielles Fundament gewährleistet werden konnte.

    Diese und andere Entwicklungen führten schließlich zur Gründung des Instituts als gemeinnützige GmbH im November 2002.

    Die Trägerschaft der Fachschulen war zunächst noch weiterhin beim DiCV angesiedelt.

    Nach der Gründung lag die Geschäftsführung der GmbH für kurze Zeit in den Händen des DiCV.

    Eine der ersten Aufgaben der Gesellschafter war die Einstellung einer Geschäftsführerin bzw. eines Geschäftsführers.

    Mit Fr. Dr. Reschl-Rühling konnte eine sehr kompetente Fachfrau gefunden werden, die viele wertvolle und langjährige Erfahrungen mitbrachte. Neben ihrer Qualifikation als Diplom-Sozialarbeiterin und Diplom-Sozialgerontologin brachte sie genau die richtigen Berufserfahrungen mit. Sie leitete schon mehrere große Seniorenzentren und eine zentrale Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung für gesundheits- und sozialpflegerische Berufe. Außerdem widmete sie sich dem Qualitäts- und Kostenmanagement bei der Privatisierung von Pflegeleistungen und publizierte Arbeiten zur Ausbildung von Pflegekräften und zur Organisation von Pflegeeinrichtungen.

    Am 1.April 2003 wurde sie als Geschäftsführerin eingesetzt. Zunächst arbeitete sie mit einem Geschäftsbesorgungsvertrag, weil die Trägerschaft immer noch beim DiCV lag.

    Diese ersten zwei Jahre waren für sehr viele Beteiligte Neuland – oft erfreulich, oft auch anstrengend.

    - Die Gesellschafter mussten zueinander finden,

    - Eine Geschäftsstelle musste aufgebaut werden,

    - Das Zusammenspiel zwischen Gesellschaftern, Aufsichtsrat und Geschäftsführung musste eingeübt werden.

    - die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im DiCV mussten viele Vorarbeiten bringen,

    - Bilanzen mussten erstellt werden.

    - Partner in Politik und Administration mussten für die Zusammenarbeit mit der neuen Trägerschaft gewonnen werden.

    - Eine nicht einfache Aufgabe für Fr. Dr. Reschl-Rühling war im Innenbereich der Aufbau einer gut strukturierten Zusammenarbeit mit den Fachschulen. Dies war auch für die Fachschulen bzw. deren Leiterinnen und Leiter nicht einfach, da sie zuvor zwar ein (manchmal sehr angenehmes) Eigenleben führen konnten, aber nun die erwartete Unterstützung vielleicht etwas anders aussah als gewünscht. Jetzt hatten sie eine Vorgesetzte, die sowohl förderte, aber auch forderte.

    Der Betriebsübergang der Fachschulen vom DiCV konnte im April 2005 rückwirkend zum 1. Mai 2004 beschlossen werden, nachdem die Abschluss- und Eröffnungsbilanzen vorlagen.

    Gleich am Anfang standen für Frau Dr. Reschl-Rühling viele große und wichtige Aufgaben dringend an:

    - Zunächst die schwierigen Verhandlungen mit den verschiedenen Zuschussgebern und Aufsichtsbehörden, z.B. mit dem Bischöflichen Stiftungsschulamt oder dem Kultusministerium, damit die Arbeit des Instituts auf eine gute, vor allem gute finanzielle Grundlage gestellt wurde.

    - Eine der größten Herausforderungen für Frau Dr. Reschl-Rühling war – zumindest während meiner Zeit in der Gesellschafterversammlung und im Aufsichtsrat – die Suche nach einem zentralen Standort für alle Fachschulen im Großraum Stuttgart, die Sicherstellung der Investitionsfinanzierung und die Realisierung dieser Baumaßnahme. Es waren für sie unzählige Verhandlungen z.B. mit der Stadt Stuttgart, mit potentiellen Vermietern bzw. Verkäufern, mit dem Bischöflichen Stiftungsschulamt, Architekten, Handwerkern und vielen anderen Stellen notwendig.

    - Für die Fachschule für Altenpflege in Spaichingen musste ein neuer Standort gefunden werden.

    - Der Auf- und Ausbau der neuen Fachschule für Heilerziehungspflege brauchte viel Energie.

    - Die Aufzählung ließe sich noch weiter fortführen.

    Die Zusammenarbeit zwischen Fr Dr Reschl-Rühling und dem Aufsichtsgremium bzw. der Gesellschafterversammlung war sehr intensiv und hat alle Beteiligten stark gefordert. Wir vom Aufsichtsrat haben Fr. Dr. Reschl-Rühling viel abverlangt, aber auch sie selber hat unser Gremium sehr stark eingebunden, umfangreich informiert, Entscheidungen eingefordert, gedrängt, argumentiert und strittige Fragen konsequent ausdiskutiert. Die Zusammenarbeit war nicht immer bequem, aber vertrauensvoll, von der Sache her geprägt und ziel-führend.

    Fr Dr. Reschl-Rühling überließ nichts dem Zufall. Sie hat mit Akribie, Zähigkeit und Herzblut Vorlagen erarbeitet, Verhandlungen geführt, sich für das Institut eingesetzt, geplant, kontrolliert. Selbst die kleinsten Einzelheiten überließ sie nicht dem Zufall.

    Ich selber war und bin dankbar, dass mit Fr Dr Reschl-Rühling eine Geschäftsführerin gefunden wurde, mit der wir vertrauensvoll zusammenarbeiten konnten, die sich sehr stark mit der Aufgabe identifiziert hat, die Entwicklung des Instituts so zielstrebig vorangebracht und das Institut auf eine sichere finanzielle Grundlage gestellt hat und somit für die Gesellschafter einen wesentlichen Beitrag zu deren Personalgewinnung leisten konnte und kann.

    Für Ihr Engagement und für die Zusammenarbeit in den Anfangsjahren sage ich Ihnen, Fr. Dr. Reschl-Rühling ein herzliches Dankeschön und Vergelt’s Gott.

    Nun wünsche ich Ihnen für den Ruhestand eine gute, gesegnete Zeit. Ich denke, sie können dankbar, zufrieden und gelassen auf 17 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Und ich hoffe, Sie bereuen es nicht, dass unsere Entscheidung 2002 auf Sie gefallen ist.

    Norbert Rapp

  • Herr Prof. Dr. Edgar Kösler, Rektor Katholische Hochschule Freiburg 06.05.2020 um 18:46

    Liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,

    kennengelernt habe ich Sie als Frau mit Schutzhelm im Baucontainer von Architekt Dübbers, als Sie mir 2009 als erfahrene Bauherrin zu­nächst die Pläne und dann das im Rohbau befindliche neue Institutsgebäude in Stuttgart Degerloch zeigten. In höchsten Tönen priesen Sie die Räume im obersten Stock,, ... direkt neben den Räumen der Direktion, mit tollem Blick auf die Schwäbische Alb, sonnendurchflutet, den flexiblen Möglichkeiten der Nutzung der Räumlichkeiten und alles zu einem fairen Preis ... ". Das hat uns überzeugt. Und seit 2010 ist die Katholische Hochschule Freiburg nun Mieterin von Räumen im obersten Stock für ihren Masterstudiengang „Management und Führungskompetenz". Von Anfang an haben Sie mit klaren Ansagen, was möglich und seltener, was unmöglich ist, alles getan, dass wir gute Arbeitsbedingungen im Institut hatten (und haben) und sich die Studierenden und Lehrenden dort wohlfühlen können. Unsere Begegnungen standen immer auch im Zeichen einer guten Gastfreundschaft. Legendär sind die Butterbrezeln, die Sie alle Jahre zum Semesterbeginn spendiert haben. Und wie selbstverständlich habe ich, wenn ich zur Lehre in Stuttgart war, immer eine Tasse Kaffee angeboten bekommen.

    All diese Zeichen haben unserer Kooperation auch in Sachfragen gutgetan. Wir haben eng zusammen gearbeitet in Fragen der Durchlässig­keit zwischen Fachschul- und Hochschulausbildung sowohl in den Bereichen Sozialpädagogik, Heilpädagogik und Pflege. Und es war immer ein großes Anliegen von Ihnen, dass die Katholische Hochschule mit einem möglichst breiten Angebot in Ihrem Institut in Stuttgart präsent ist. So haben wir in den vergangenen Jahren gut und vertrauensvoll kooperiert. Dafür danke ich Ihnen herzlich.

    Nun ist es in der Tat traurig, dass Sie unter den Bedingungen der aktuellen Corona-Pandemie in die wohl verdiente nachberufliche Phase wechseln, ohne dass Ihre beruflichen Verdienste in einer großen Feier angemessen und eben auch persönlich gewürdigt werden können. Was wir nicht ändern können, müssen wir hinnehmen.

    So verabschiede ich mich auf diesem Wege mit herzlichem Dank für die ausgezeichnete Kooperation in den letzten zehn Jahren verbunden mit den allerbesten Wünschen auch von Frau Prof. Dr. Brigitte Scherer, der Studiengangsleiterin des Masterstudiengangs, für viele gute neue Erfahrungen im neuen Lebensabschnitt, den Sie hoffentlich bei guter Ge­sundheit noch lange Zeit erleben dürfen.

    Ihr

    Professor Dr. Edgar Kösler

    Vorstand / Rektor

  • Rita Efinger-Keller 29.04.2020 um 15:05
    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl- Rühling,
    herzlichen Dank für Ihre Einladung! Ich hatte mich auf einen anregenden Tag gefreut, war neugierig, Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Schulen des Instituts kennenzulernen und natürlich hätte ich mich gerne von Ihnen persönlich verabschiedet. Herzlich hätte ich Ihnen das freie Wandern auf Madeira gegönnt, nach so viel Arbeit sehr verdient.
    Nachdem das nun vorerst nicht sein kann, möchte ich Ihnen ein paar Sätze von Michael Ende schenken... er schreibt in seiner "Unendlichen Geschichte" von einem Land, in dem das Reisen immer möglich ist:
    "Hier ist es wohl unerlässlich, einen Augenblick innezuhalten, um eine Besonderheit der phantásischen Geographie zu erklären. Länder und Meere, Gebirge und Flussläufe liegen dort nicht in derselben Art fest wie in der Menschenwelt. Es wäre deshalb zum Beispiel ganz unmöglich, eine Landkarte von Phantasien zu zeichnen. Es ist dort niemals mit Sicherheit vorauszusehen, welches Land an welches andere angrenzt. Sogar die Himmelsrichtungen wechseln nach der Gegend, in der man sich gerade befindet. Sommer und Winter, Tag und Nacht folgen in jeder Landschaft anderen Gesetzen. Man kann aus einer sonnendurchglühten Wüste kommen und gleich daneben in arktische Schneefelder geraten. In dieser Welt gibt es keine messbare äußere Entfernung, und so haben die Worte "nah" und "weit" eine andere Bedeutung. Alle diese Dinge hängen ab vom Seelenzustand und vom Willen dessen, der einen bestimmten Weg zurücklegt. Da Phantasien grenzenlos ist, kann sein Mittelpunkt überall sein- oder besser gesagt, er ist von überall her gleich nah und gleich fern. Es hängt ganz von demjenigen ab, der zum Mittelpunkt kommen will..."
    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen das Allerbeste und gute Wege!
    Rita Efinger-Keller
  • Ulrike Flößer 29.04.2020 um 15:05
    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,

    ich werde Sie in guter Erinnerung behalten.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ulrike Flößer
  • Viktoria Ertl 29.04.2020 um 15:11

    Liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,

    das Zitat „der Ruhestand bedeutet kein Stehenbleiben, sondern ein ruhiges Weitergehen“ von Ernst Reinhardt passt wunderbar zu Ihren Worten aus Ihrem Abschiedsbrief. Wie gerne hätte ich mit Ihnen Ihren Abschied im Hildegard-Burjan Haus gefeiert. Leider ist dies aufgrund der unvorhergesehenen Zeiten nun nicht möglich. Trotzdem möchte ich mich auf diesem Weg für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken! Für Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen von Herzen alles Liebe und Gute sowie Gottes Segen!

    Ihre

    Viktoria Ertl

  • Heike Pfitzenmaier 29.04.2020 um 15:02
    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,
    "The rose" -
    Jetzt leider nur virtuell auf dem wunderschönen Foto, das Sie mir noch haben zukommen lassen- und den Klang haben wir noch in den Ohren.
    Zum Nachhören, wenn Sie möchten auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=zxSTzSEiZ2c
    Erinnerungen bringen Rosen zum blühen !
    Denken Sie bei jeder Rose, die Ihnen begegnet, an unsere schöne interne Verabschiedung in Neckarsulm.
    "Heaven is a wonderful place!" - das dürfen wir jeden Tag voll Vertrauen sagen, auch wenn die Zeiten im Moment hier auf Erden nicht himmlisch sind.
    Bleiben Sie behütet

    Herzlichst - Heike Pfitzenmaier - Musikpädagogin Fachschule St. Martin
  • Johannes Schick 29.04.2020 um 15:02
    Liebe Frau Reschl-Rühling,
    für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrem Institut bedanke ich mich sehr herzlich. Bei meinen Besuchen in Degerloch habe ich die menschliche und familiäre Atmosphäre des Institutes sehr genossen, ebenso die Expertise der Religionslehrkräfte Ihres Hauses. All das haben Sie gelebt, ermöglicht und gefördert.
    Ihnen wünsche ich alles Gute, weiterhin Gesundheit, Vitalität und Kreativität -
    auf digitalem Weg, aber von Herzen.
    Johannes Schick
    Schuldekan

    Katholisches Schuldekanatamt Stuttgart
    Berufliche Schulen
    Jahnstraße 30, 70597 Stuttgart
  • Schülerinnen und Schüler, das Kollegium und die Schulleitung der Katholischen Fachschulen für Sozial‐ und Heilpädagogik Sankt Martin in Neckarsulm 29.04.2020 um 15:01
    Liebe Frau Dr. Reschl‐Rühling, ganz herzlichen Dank für alles, was Sie für die Katholischen
    Fachschulen Sankt Martin in Neckarsulm getan haben!
    Ihre Arbeit wirkt weiter durch das schöne renovierte Schulgebäude, die neu gestalteten und
    hervorragend ausgestatteten Klassenzimmer und Funktionsräume, das erneuerte
    Kollegium, die vielen Impulse und alles, was Sie zur Weiterentwicklung ermöglicht und nach
    Kräften beigetragen haben…
    Ihr Weg geht nun anderswo weiter ‐ wir wünschen Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt
    von Herzen alles Gute und Gottes Segen – und nochmals DANKE für Alles!
    Ihre Schülerinnen und Schüler, das Kollegium und die Schulleitung der Katholischen
    Fachschulen für Sozial‐ und Heilpädagogik Sankt Martin in Neckarsulm.
  • Dr. Berthold Saup 29.04.2020 um 19:06
    Liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,
    es wäre wirklich eine "große und bunte Feiergemeinschaft" geworden - nun hat "Corona" einen Strich durch alle Planungen gemacht. Schade!
    Viele Jahre haben wir zusammengearbeitet, diskutiert, gestritten, geplant, entwickelt - und das immer im Bewußtsein, gemeinsam für eine vom christlichen Freiheitsethos inspirierte Pädagogik zu wirken.
    Es war eine gute Zeit gegenseitigen Vertrauens - dafür herzlichen Dank!
    Alles Gute für die neue Lebensphase, Gottes schützendes Geleit und viel Freude,
    Dr. Berthold Saup
    Stiftungsdirektor i. R.
  • Doris Ziebritzki 30.04.2020 um 17:11
    Liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,
    vielleicht darf ich Ihnen ein Gedicht schicken zum Abschied?
    Solch konzentrierte Zeilen sagen manchmal mehr als viele Worte.
    Wenn ich Sie vor Augen habe, sehe ich Aktivität, Vitalität, entschlossenes Handeln, Besprechen, Einsatz und Vieles mehr. Besonders habe ich natürlich nun Ihren Einsatz für unser neues, wunderschönes und nun leider noch leeres Schulhaus im Sinn.
    Aber auch viele andere Begegnungen im Laufe der Jahre lassen mich umso mehr bedauern, dass nun der Abschied ohne Begegnung stattfinden soll. Wir wissen so wenig von dem, was dort vorgeht, wo die Welt im Innersten zusammengehalten wird, wenig von dem, was uns droht und was uns - im positiven Sinne – blüht.
    Und so wünsche ich Ihnen, dass Ihnen viel Neues, Schönes erblühen möge in der Zeit, die vor Ihnen liegt!

    Im Wandel

    Was du noch nicht warst
    Wirst du einmal sein
    nichts bleibt dir erspart
    Im unendlichen Wandel
    Sei
    Was du jetzt bist
    Ein Mensch

    (Rose Ausländer)

    Herzlichen Dank für viele gute Jahre an der Edith Stein Schule des Instituts für soziale Berufe Stuttgart gGmbH unter Ihrer Leitung!
    Bleiben Sie unter Gottes Schutz und seien Sie herzlich gegrüßt,
    Doris Ziebritzki
  • Angela Riße 04.05.2020 um 09:51
    Liebe Frau Reschl-Rühling,
    schade, dass Corona Ihren Abschied verhindert.
    Im Namen der Frauen vom Sozialdienst kath. Frauen e.V. möchte ich Ihnen von Herzen Dank sagen für die Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren.
    Ihnen persönlich wünsche ich vor allen Dingen einen coronafreien Übergang in den neuen Lebensabschnitt. Behalten Sie Ihre Neugierde und Ihren Tatendrang für die vielen Dinge, die Sie nun tun, aber auch lassen können. Das ist Ihr Privileg als Ruheständlerin.
    Und wer weiss.....vielleicht sehen wir uns bei den ein oder anderen Empfängen dann doch mal wieder.
    Dies würde mich sehr freuen und deshalb sage ich

    auf ein Wiedersehen, und bleiben Sie gesund!
  • MAV Katholische Fachschule für Sozialpädagogik, Stuttgart 04.05.2020 um 09:51
    Abschiede sind Tore in neue Welten…

    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,

    heute an Ihrem letzten Arbeitstag möchte sich auch die Mitarbeitervertretung der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Stuttgart von Ihnen verabschieden. Corona hat uns leider nicht die Zeit gelassen dies mit einem Händedruck und einigen persönlich an Sie gerichteten Worten zu tun. Daher diese, sicherlich etwas ungewöhnliche, aber momentan einzige Form.

    Wir möchten uns an dieser Stelle für die Leitung des Instituts als Geschäftsführerin bedanken. Auch wenn nicht immer Einigkeit im Sinne von Übereinstimmung zwischen den Parteien herrschte, so waren doch alle bemüht Verständnis für die Sache des Anderen aufzubringen und in einen fairen Austausch miteinander zu gehen.

    Für Sie bleibt nun der Abschied vom Institut, aber hoffentlich auch viele Tore in neue Welten, die Möglichkeit sich selbst neu zu (er)finden und viele Gelegenheiten etwas anders oder anderes zu machen.

    Wir wünschen Ihnen daher für den nun kommenden Ruhestand alles Gute.

    Die Mitarbeitervertretung der Kath. Fachschule für Sozialpädagogik

    Ursula Nachtsheim-Moser
    Veronika Kuder-Rempfer
    Christine Rink







  • Prof.Ingeborg Schödl (Biographin von Hildegard Burjan) 06.05.2020 um 18:46

    Liebe Frau Dr.Reschl-Rühling

    Leider kommt es nicht immer so, wie man es sich wünscht. Ich habe mich schon sehr gefreut Ihnen persönlich in Stuttgart zu danken für all Ihr Engagement um das Gedankengut von Hildegard Burjan weiterzugeben. Sie haben es dort getan, wo es am wichtigsten ist – bei der Jugend. Die gelebte Solidarität dieser Frau, vor allem mit den Benachteiligten in der Gesellschaft, ist heute mehr denn je aktuell. Das Institut für soziale Berufe in Stuttgart, an dessen Aufbau Sie maßgeblich beteiligt waren, bildet junge Menschen für die vielfältigen Aufgaben und vor allem Anforderungen unserer Zeit aus. Sie selbst haben viel Ausdauer und Kraft dafür eingesetzt, aber vor allem auch Mut bewiesen, dass dies möglich geworden ist. Ich glaube, der Spruch in der Eingangshalle „lernen für mich, da sein für andere“ sagt alles aus was hier vermittelt werden soll.

    Liebe Frau Doktor – es ist noch nicht so lange her, dass wir uns erstmals in Wien begegnet sind. Hildgard Burjan hat uns sozusagen zusammengeführt. Der Einsatz für diese bedeutende Frau hat uns verbunden und wird es weiterhin tun. Ihr gewähltes Motto für den nun neuen Lebensabschnitt „...weiter auf neuen Wegen“ entspricht ganz Ihrer Persönlichkeit. Ich bin überzeugt, dass Sie neue Wege nicht nur finden, sondern genauso beherzt wie bisher gehen werden.

    Ich hoffe sehr, dass wir in Wien (oder Stuttgart) die abgesagte Feier in alter Frische nachholen können. Auf alle Fälle bleiben wir weiterhin in prsönlicher Verbindung und Verbundenheit. Herzlichst

    Ihre Ingeborg Schödl

  • Britta und Jürgen Rieger 04.05.2020 um 09:52
    Liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,

    es ist sehr schade, dass wir uns nicht im Rahmen einer gemeinsamen Feier von Ihnen verabschieden und „Danke sagen“ können – Danke sagen für Ihren Einsatz, Ihre Mühen und für das wertschätzende Miteinander.

    Ein kurzer Austausch und ein Händedruck mit den besten Wünschen müssen nun der momentanen Situation weichen.

    Wir können uns sicher nur ansatzweise vorstellen, was es für Sie heißt, sich auf diesem Wege verabschieden zu müssen. Eben ohne das Miteinander, das Feiern, ohne den persönlichen Austausch und Kontakt, ohne die Atmosphäre und Stimmung eines solchen Tages wahrnehmen und sprichwörtlich mitnehmen zu dürfen.

    Aber ganz gewiss denken sehr viele Menschen an Sie.

    Wir wünschen Ihnen von Herzen alles nur erdenklich Gute für die Zeit nach dem Berufsleben, für alle neuen Erfahrungen, Möglichkeiten und Herausforderungen, die nun auf Sie warten.

    Herzliche Grüße

    Britta und Jürgen Rieger
  • Christine Ulrich 05.05.2020 um 14:25
    Liebe Frau Reschl-Rühling, für Ihren Ruhestand wünsche ich Ihnen, dass Sie die große Freiheit ohne berufliche Verpflichtung genießen können. Die Zeit selbst bestimmt einteilen zu können und den Moment zu genießen, sind ganz neue Erfahrungen, die mit dem Ruhestand verbunden sind. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diesen neuen Lebensabschnitt bei guter Gesundheit leben können. Sicherlich wird Ihr Wunsch, Madeira zu erwandern, irgendwann wann möglich sein. Ich grüße Sie recht herzlich - Christine Ulrich
  • Katja Scheible 05.05.2020 um 14:25
    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,

    "Abschiede sind Tore in neue Welten" (Albert Einstein)

    Auf Ihren neuen Wegen wünsche ich Ihnen Zeit & Ruhe, Glück & Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.

    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Scheible

    (Fachschulen St. Martin, Neckarsulm)
  • Stafan Schneider, Regionalleiter Caritas Heilbronn-Hohenlohe 08.05.2020 um 08:53
    Streue nur gute Körner aus
    und sorge nicht,
    was aus ihnen wird.

    (Theodor Fontane)

    Sehr geehrte, liebe Dr. Reschl-Rühling,

    zu Ihrem Abschied als Geschäftsführerin des Instituts für soziale Berufe Stuttgart möchten wir Ihnen von der Caritas Heilbronn-Hohenlohe die allerbesten Wünsche mitgeben.
    Ja, es ist schade, dass zur Zeit keine Feier stattfinden kann. Sehr gerne hätten wir mit Ihnen ein paar Worte gewechselt und Ihnen die Hände gedrückt. So nun eben auf diese Weise.

    Vielen Dank für Ihr hohes persönliches Engagement und auch für das gute Miteinander in all den Jahren. Gesundheit, viel Freude und Gottes Segen wünschen wir Ihnen auch in Ihrem neuen Lebensabschnitt.

    Mit den allerbesten Grüßen von der Caritas-Region Heilbronn-Hohenlohe
    Ihre
    Stefan Schneider und Stefan Susset
  • Sr. Susanne Krendelsberger CS, Generalleiterin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis 11.05.2020 um 09:17
    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,
    Ihre Einladung zu Ihrer Verabschiedung in den Ruhestand überschreiben Sie mit dem Motto „weiter auf neuen Wegen!“ Das klingt gar nicht nach Ruhestand und drückt wohl ganz etwas von Ihrer energischen, zielstrebigen, vorangehenden Art aus.
    Als Generalleiterin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, die von Hildegard Burjan gegründet wurde, habe ich mir einige Gedanken gemacht, was Sie denn an Hildegard Burjan so fasziniert haben kann, dass Sie eine Schule für soziale Berufe nach ihr benannt haben. Sie selbst haben uns die Geschichte ja erzählt: das Buch mit dem Bild Hildegard Burjans, das sie gefunden haben, ihr soziales Engagement, dass Sie eine Frau als Namensgeberin gesucht haben …
    Die Mitschwestern und Prof. Ingeborg Schödl, die Ihr Haus in Stuttgart besucht haben, konnten sich selbst ein Bild machen, wie sehr die Inhalte Ihrer Bildungsangebote zur Namensgeberin passen. Ein reger Austausch hat sich ergeben an den Hildegard Burjan Tagen, bei den Reisen und auch durch die Praktikant*innen, die unsere Einrichtungen in Wien kennengelernt haben. Sehr beeindruckt haben mich die Begegnungen in Wien mit Ihnen und den Schulleiter*innen und Lehrerinnen Ihrer Schule, wie Sie sich auf die Spuren Hildegard Burjans gemacht haben – auch in Görlitz – um der Botschaft, die Hildegard Burjan für Ihre Schule, die Lehrenden und die Schüler*nnen hat, intensiv aufzunehmen.
    Ich möchte ein paar Spuren aufzeigen, was wohl noch ein zusätzlicher Grund war, sich für die Namensgeberin Hildegard Burjan zu entscheiden. Vielleicht liegt der Grund auch in einer gewissen Seelenverwandtschaft?
    Hildegard Burjan war eine Frau, die ihren gestaltenden Platz in Kirche und Gesellschaft mutig eingenommen hat. Sie setzte sich für das Frauenwahlrecht ein und war eine der ersten acht Frauen im österreichischen Parlament. Sie war überzeugt: „soll unseren Kindern eine glückliche Zukunft beschieden sein, dann muss jede Einzelne der Allgemeinheit ihre besten Kräfte weihen, dann kann auf die Mitarbeit der Frauen auch im öffentlichen Leben nicht länger verzichtet werden“. Sie sind ein gutes Beispiel dafür, dass Kirche und Gesellschaft, auf die Frauen nicht verzichten kann.
    Hildegard Burjan ermutigt, auch heute wach zu sein für gesellschaftliche Entwicklungen. Sie erkannte politische und wirtschaftliche Zusammenhänge von sozialen Fragen. Sie leistete nicht nur Hilfe im Einzelfall, sondern wollte Strukturen nachhaltig verändern, um so die Ursachen der Not zu beseitigen. Hildegard Burjan war eine Sozialmanagerin mit Weitblick. Ich bin mir sicher, wenn Sie auf Ihr Lebenswerk blicken, finden Sie sich ihr in ihren Überlegungen sehr nahe.
    Dass für die Gestaltung von Gesellschaft Bildung, nicht zuletzt Frauenbildung eine ganz wichtige Rolle spielt, war Hildegard Burjans Überzeugung. Einige ihrer parlamentarischen Gesetzesanträge befassen sich genau mit dieser Frage. Sie selbst war eine beeindruckend freie Persönlichkeit. Schon früh will sie „an der Fortbildung der eigenen Persönlichkeit arbeiten“. Für die von ihr gegründete sozial tätige Gemeinschaft sucht sie „lebenswarme“ Menschen, die „im Leben stehen, äußerlich und innerlich frei sind“. Denn nur so sind sie in der Lage, bei ihrer Arbeit mit hilfsbedürftigen Menschen die Würde der Person in den Vordergrund zu rücken. Hilfe soll nicht abhängig machen, sondern dazu führen, dass Menschen auf eigenen Füßen stehen können und wieder die Überzeugung bekommen: „Ich bin jemand und ich kann etwas leisten.“ Ich bin sehr überzeugt, dass diese Verbindung von Persönlichkeitsbildung und fachlicher Ausbildung sich sehr stark in den Schulen abbildet, für die Sie als Geschäftsführerin so lange Verantwortung getragen haben.
    Schließlich tönen Sie in Ihrer Einladung an, dass es auch der Überzeugungsarbeit bedurft hat, Herausforderungen zu meistern. Das Motto der Seligsprechung Hildegard Burjans, bei der Sie ja auch in Wien im Wiener Stephansdom anwesend waren, war „Mit Spannungen leben“ – ohne Spannungen geht ein solch engagiertes Leben, ein Leben in Führungspositionen, wohl nicht ab. Das haben Sie auch erlebt, die Spannungen aber auch gemeistert.
    Energisch – entschieden – konsequent: das sind Worte, mit denen die Biografin Prof. Ingeborg Schödl die Gründerin der Caritas Socialis und die von Ihnen gewählte Namensgeberin der Schulen für soziale Berufe charakterisiert. Wir haben auch Sie so kennengelernt und hoffen, dass viel von Ihrem Engagement auch In Zukunft Früchte trägt und weiter wirkt. Wir hoffen, auf weitere gute Begegnungen mit den Schüler*innen, Lehrer*innen und dem Leitungsteam und natürlich mit Ihnen. Hoffentlich können wir bei einem Wienbesuch Ihren neuen Lebensabschnitt würdig begehen.
    Ganz herzlich Danke ich Ihnen im Namen der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis für Ihre Begeisterung für Hildegard Burjan, für Ihr großes Engagement, Ihre Verbundenheit und die Tatsache, dass in Stuttgart eine Schule ganz im Sinne unserer Gründerin auch ihren Namen trägt.
    Mit herzlichen Grüßen aus Wien
    Sr. Susanne Krendelsberger CS, Generalleiterin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis
  • Sr. Karin Weiler CS 11.05.2020 um 09:17
    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,
    ich schließe mich dem Grußwort von Sr. Susanne Krendelsberger an und wünsche Ihnen für Ihren Ruhestand weiterhin viel Schwung und Energie! Danke für Ihren Einsatz, für Ihre Begeisterung für Hildegard Burjan und für die fortdauernden Bande zwischen Wien und Stuttgart, die Sie geknüpft haben.
    Ich freue mich auf weitere Begegnungen in Wien oder anderswo. Mit allen guten Wünschen für die Zukunft.
    Sr. Karin Weiler CS
  • Maria Köhler 11.05.2020 um 15:32
    Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit
    ist immer mehr traurig als erfreulich.


    Liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,

    für Ihren neuen Lebensabschnitt wünsche ich Ihnen alles Gute, eine schöne Zeit und viele neue Wege.
    Auch von meinem Sohn soll ich Ihnen herzliche Grüße ausrichten, die kleinen Gespräche mit Ihnen an den Schul- und Abschlussfeiern werden ihm in schöner Erinnerung bleiben.
    Gerne hätten wir mit Ihnen Ihren Abschied gefeiert, leider war dies in dieser besonderen Zeit nicht möglich.

    Danke für Ihren Einsatz für unsere Schule und herzliche Grüße
    Maria Köhler
    Kath. Fachschulen St. Martin Neckarsulm
  • Schwester Monika Plank Caritas Socialis 12.05.2020 um 13:38
    Sehr geehrte liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,
    es wäre mir eine Freude gewesen das Grußwort der Caritas Socialis bei Ihrer Abschiedsfeier vortragen zu dürfen. Die Corona Umstände haben alles verändert. Sr. Susanne wird das Grußwort nun auf Ihr Gästebuch senden. Nachdem ich von Seiten der Caritas Socialis der Erstkontakt war, möchte ich mich auch auf diesem Weg ganz persönlich von Ihnen verabschieden und vor allem meinen persönlichen Dank sagen. Ich erinnere mich noch sehr gut an unser erstes Telefonat und die Freude darüber, dass Sie Ihr großes Werk, das Institut für soziale Berufe, nach unserer Gründerin Hildegard Burjan benannt haben. Mit großer Freude erinnere ich mich noch an den festlichen Tag der Einweihung. Den ersten Hildegard-Burjan-Tag, durfte ich mit Doris Leibold mitfeiern und mitgestalten, dies war mir eine Ehre und ist mir in bleibender Erinnerung. Ihr großes Engagement die weiteren Jahre auf den Spuren mit Hildegard Burjan war einfach großartig und beispielgebend.
    Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen alles Gute und Gottes Segen für Ihren weiteren Weg. Hildegard Burjan bleibt sicher Ihre ganz persönliche Begleiterin. Ich hoffe es gibt auch weiterhin die Möglichkeit einer Begegnung, falls Ihr Weg mal nach München führt, bei Caritas Socialis in der Schießstättstrasse sind Sie immer willkommen.
    In großer Dankbarkeit und mit herzlichen Grüßen aus München
    Ihre Sr. Monika Plank CS
    Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, München.

  • Dieter Soldan und Nina Haiber | soldan kommunikation 13.05.2020 um 16:32
    Liebe Frau Dr. Reschl-Rühling!

    Wir hatten uns sehr auf die persönliche Begegnung und Ihre festliche Verabschiedung in den wohlverdienten Ruhestand gefreut. Für Sie muss es besonders traurig sein, dass sie all Ihren wertvollen Kolleginnen und Kollegen, Begleiterinnen und Begleitern weitgehend aus der Ferne Lebewohl sagen müssen.

    Ein besonderes Geschenk von uns wird Sie per Post erreichen. Lassen Sie sich überraschen…

    Wir durften Sie und das Institut für soziale Berufe seit 2003 durch alle Höhen und Tiefen begleiten. Für uns Kommunikationsleute und Gestalter hatten Sie mal Routineaufgaben, mal knifflige Herausforderungen zu bieten. Wir haben mit Ihnen und Ihrem Team oft intensiv diskutiert, schöne Ideen entwickelt und zum Glück auch viel gelacht.
    Eine gute Mischung – genau so soll es sein. Ich denke, unterm Strich gab es immer gute Lösungen.
    Danke für die gemeinsame Zeit, die ergebnisreiche Zusammenarbeit und vor allem für Wertschätzung und Vertrauen in all den Jahren. Wir werden unsere Treffen vermissen.

    Mit dem Ruhestand beginnt für Sie eine Zeit voller Freiheit, Genuss und neuer Möglichkeiten! Wir wünschen Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt von ganzem Herzen nur das beste – genießen Sie das Leben in vollen Zügen!

    Herzlichste Grüße
    Dieter Soldan und Nina Haiber
    soldan kommunikation
  • Christof Heusel 13.05.2020 um 16:32
    Stufen (Hermann Hesse)

    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In andre, neue Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Liebe Frau Reschl-Rühling,

    so beginnt das wunderbare Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse. Den Zauber, der jedem Anfang inne wohnt wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen bei Ihrem "... weiter auf neuen Wegen!", wie Sie es in der Einladung zu Ihrer Verabschiedung formuliert hatten.

    Gerne hätte ich mich persönlich von Ihnen verabschiedet - in diesen eigenwilligen Zeiten ist dies nun leider nicht möglich. Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute, eine gute Gesundheit, spannende neue Erfahrungen und Freude an allem, was da kommen mag.

    Es grüßt Sie herzlich

    Christof Heusel
    Keppler-Stiftung und Entwicklungszentrum Gut altwerden GmbH
  • Pfarrer Martin Rupprecht, Pfarrei Hildegard Burjan, 1150 Wien 13.05.2020 um 16:32
    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling!
    Mit einem herzlichen Gruß aus der Hildegard Burjan Pfarrei in Wien danke ich Ihnen von Herzen für den Besuch bei uns, Ihre Vernetzung unserer Inspirationen und Institutionen. Es wird ja eine Zeit nach "Corona" geben; und da bin ich zuversichtlich, dass ich einerseits Ihr Werk, das Institut für soziale Berufe, besuchen kann und andererseits sich unsere Wege wieder kreuzen werden. Haben Sie Dank für Ihre große Hingabe!
    Martin Rupprecht
  • Klaus Hilbert, Referent für berufliche Schulen in der HA IX-Schulen des BO 13.05.2020 um 16:32
    Sehr geehrte, liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,
    für die langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, sowie für die wertvollen persönlichen Begegnungen bedanke ich mich ganz herzlich! Jungen Menschen, die einen sozialen Beruf ergreifen möchten eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen, die auch unser christliches Glaubensgut integriert, ist ein großer Verdienst von Ihnen. Für dieses, von Herzen kommende, Engagement bedanke ich mich in besonderer Weise.
    Ich wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt viel Gesundheit, Lebensfreude, neue interessante Aktionsfelder, gute Begegnungen und Gottes reichen Segen!
    Mit herzlichen Grüßen
    Ihr Klaus Hilbert
    Schuldirektor i.K.
  • Finn Haßmann LL.M., Prüfungsleiter ETL 15.05.2020 um 10:54
    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,

    in den vergangenen Wochen habe ich häufig an Ihre Verabschiedung gedacht und bis zum Eintreffen der Absage still gehofft, eben diese wird mich nicht erreichen müssen.
    Ich möchte nun diese Gelegenheit nutzen, mich bei Ihnen für die Zusammenarbeit zu bedanken. Ihre Arbeit war immer geprägt durch die Fähigkeit in die Zukunft zu blicken ohne dabei das Jetzt zu vernachlässigen. So ist es für mich immer eine Freude gewesen mit Ihnen zu diskutieren, Ideen zu entwickeln und diese, wenn nötig, auch wieder zu verwerfen. Am Ende sind wir dabei immer zum, davon bin ich überzeugt, besten Ergebnis gekommen.
    Sie haben mich jederzeit herzlich empfangen und mit Ihrer Gastfreundschaft ein willkommenes Gefühl gegeben. Dafür bin ich dankbar und kann sagen, Sie als Menschen sehr zu schätzen gelernt zu haben.
    Ich wünsche Ihnen nun für den neuen Lebensabschnitt nur das Beste, die schönsten Wanderwege, Zeiten ohne Handy und natürlich immer genügend Sambal Oelek im Haus...

    Ganz herzliche Grüße aus Bielefeld

    Finn Haßmann
  • Schwester Veronika Mätzler, Generaloberin der Anna-Schwestern, Franziskanerinnen von Ellwangen 15.05.2020 um 10:54
    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,
    über 32 Jahre haben Sie das Institut für Soziale Berufe mit viel Herzblut, Fachlichkeit, Engagement, Weitsicht und Gottvertrauen in die Zukunft geführt und für eine fundamentierte Ausbildung der sozialen Berufe mit guten Rahmenbedingungen gekämpft. Gerne wären Schwester Assumpta und ich zu Ihrer morgigen Verabschiedung gekommen, um Ihnen persönlich zu danken und Ihnen unsere Wertschätzung sichtbar zum Ausdruck zu bringen.
    Mit dem nachfolgenden Segen sind wir im Gebet über den morgigen Tag hinaus bei und mit Ihnen:
    "Gott helfe Ihnen, Abschied zu nehmen von Aufgaben, die Sie erfüllt haben.
    Gott stärke Sie für Herausforderungen, die vor Ihnen liegen.
    Gott lasse Sie seine Nähe spüren.
    Gott segne Ihren Blick zurück und Ihren Schritt nach vorn.
    ER bewahre in Ihnen die Erfahrungen, die Sie in 32 Dienstjahren gemacht haben.
    Gott begleite Sie auf dem Weg, der vor Ihnen liegt.
    ER segne und behüte Sie!"

    In dankbarer Verbundenheit grüße ich Sie auch im Namen von Schwester Assumpta sehr herzlich
    pace e bene
    Schwester Veronika Mätzler
  • Dr. Bettina Kaul, Schulberaterin Fachschulen, Stiftungsschulamt Diözese Rottenburg-Stuttgart 15.05.2020 um 14:19
    Sehr geehrte, liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,

    leider sind heute keine persönliche Begegnung und Verabschiedung möglich.
    Deshalb möchte ich mich auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken: zuerst als Lehrerin für Religion in der Altenpflege und Jugend- und Heimerziehung am Institut, dann in den letzten Jahren im Stiftungsschulamt.
    Ich bin sehr dankbar für Ihr Vertrauen, die Wertschätzung meiner theologischen Arbeit und die Möglichkeiten, die Sie mir immer wieder eröffnet haben.
    Für Ihren Ruhestand wünsche ich Ihnen alles Gute und weiterhin so viel Tatendrang auf allen neuen Wegen, Gesundheit und Gottes Segen!

    Herzliche Grüße,
    Bettina Kaul
  • Dr. Johannes Reich (Katholisches Stadtdekanat Stuttgart) 20.05.2020 um 08:53
    Berge, Wolken, Himmel …
    Segenswunsch anlässlich Ihrer Verabschiedung

    Sehr geehrte Frau Dr. Reschl-Rühling,

    gemessen an Ihrem langjährigen Engagement für das Institut ist meine gerade einmal anderthalbjährige Zugehörigkeit zur Gesellschafterversammlung geradezu vernachlässigbar. Es ist eine kurze Zeit, in der ich Ihre vielfältige und erfolgreiche Arbeit begleiten durfte.

    Ich möchte an unsere Begegnung im vergangenen Herbst anknüpfen und ein paar Gedanken weitergeben, die mir bei der Betrachtung des Fotos auf der Einladungskarte in den Sinn kamen.

    Sehr aufschlussreich war es für mich, zu hören, wie das Institut und insbesondere das Hildegard Burjan Haus gegründet wurden. Sie haben erzählt, wie Anfänge und Entwicklungen mitunter komplizierte Verläufe nehmen. Das hilft, um die Erfahrungen und auch die Ungeduld zu verarbeiten, die sich bei mir in Bezug auf manche Prozesse einstellen. Beeindruckt haben mich Ihre Gastfreundschaft, das Willkommen bei Kaffee und Kuchen, sowie die große Achtsamkeit, welche Sie dem geistlich-caritativen Vermächtnis von Hildegard Burjan entgegenbringen.

    Das Foto mit den Bergen, den Wolken, dem Himmel und – wenn ich es richtig erahne – dem Meer von Madeira weckt Sehnsucht bei mir. Ganz pragmatisch die Sehnsucht nach Urlaub und Erholung, nach Bewegung, Sonne und Wärme. Aber es ist mehr als das: Ist es nicht so, dass über den Wolken der „Himmel“ beginnt? Und zwar nicht nur der blaue Himmel unseres herrlichen Planeten („sky“). Vielmehr, so habe ich den Eindruck, kommt dort der Himmel als Sphäre des Göttlichen („heaven“) zum Vorschein – als Ort der Übersicht, der Zeitlosigkeit, der Verbundenheit mit allem, was sich neben, unter und über einem befindet.

    Liebe Frau Dr. Reschl-Rühling, für Ihre Zeit nach dem IfsB wünsche ich Ihnen alles Gute, viele schöne Erlebnisse und viel Freude. Möge Gott Sie geleiten, wohin Sie auch gehen und wo Sie auch stehen! Gerne würde ich mit Ihnen auch zukünftig über das ein oder andere Thema ins Gespräch kommen. Ich hoffe, es ergeben sich Gelegenheiten.

    Mit herzlichen Grüßen

    Johannes Reich

  • Alfred Lein 25.05.2020 um 12:07
    Liebe Frau Dr. Reschl-Rühling,

    den Augenblick, als Sie mir im März die Einladungskarte zu Ihrer Abschiedsfeier überreichten, habe ich in Erinnerung. Ihre Freude auf die Veranstaltung am 15. Mai hat man gespürt. Umso trauriger für Sie und alle Eingeladenen, dass auch dieser Event dem Corona-Virus zum Opfer gefallen ist.
    Unsere Wege kreuzten sich erstmals im Jahr 2003, als ich den DICV bei der Ausgliederung der Schulen auf das IfsB unterstützen durften. Damals lernte ich Sie als eine Person kennen, die ihr Handwerk versteht und die Berufs- und Fachschulen inhaltlich und wirtschaftlich auf neue erfolgreiche Wege bringen wird. So kam es dann ja auch, im Gästebuch wird an vielen Stellen die Erfolgsstory des IfsB erzählt. Gerne wiederhole ich die Worte unseres letzten Zusammentreffens: das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis harter Arbeit.
    Nachdem unsere Wege dann erst einmal keine Kreuzungspunkte mehr fanden, freute ich mich umso mehr, dass ich in den vergangenen sechs Jahren als Wirtschaftsprüfer des IfsB erneut mit Ihnen zusammenarbeiten durfte.
    Manch intensive Diskussion zu den Herausforderungen dieser Jahre, insbesondere dem Schulhausneubau in Rottweil, wird mir genauso in Erinnerung bleiben wie die immer gastfreundliche Aufnahme in Ihrem IfsB.
    Für die kommenden Jahre wünsche ich Ihnen gute Gesundheit, ganz viel Lebensfreude und immer festes Schuhwerk für zahlreiche Wanderungen - Gelegenheiten hierfür wird es bestimmt bald wieder geben. Möge Gott seine schützende Hand über Sie und Ihre Familie ausbreiten.

    Mit herzlichen Grüßen

    Ihr Alfred Lein
    ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Ilona Rauschopf, IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit DRS 29.05.2020 um 19:08
    Liebe Frau Reschl-Rühling,

    auch ich möchte mich im Namen von IN VIA den guten Wünschen anschließen und mich für die gute Zusammenarbeit bedanken.

    Herzliche Grüße
    Ilona Rauschopf

Ihre persönliche Grußbotschaft an Frau Dr. Reschl-Rühling:

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